Allgemeine Informationen zu Salaga und St. Peter's International School


Salaga liegt in der Savanne Nordghanas, an der ehemaligen Verbindungsstraße vom Süden nach Norden (Accra-Tamale). Seit der Flutung des Volta vor ca. 65 Jahren, ist diese Verbindung durch den entstandenen Voltasee unterbrochen. Salaga liegt seither im Abseits. Nach 1-stündiger Überquerung des Sees und weiteren 40 km Piste erreicht man die Kleinstadt.
Hier sind 80% der arbeitenden Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig. Die gesamte Region ist wenig entwickelt. Außer Strom und Wasserpumpen gibt es kaum "modernere" Errungenschaften.

Die Versorgung der Krippen- und Kindergartenkinder in Salaga ist ein großes Problem für die dort lebende, meist recht arme Bevölkerung. Kleine Kinder müssen zur Arbeit mitgenommen werden oder bleiben fast unbetreut bei Nachbarn, bzw. ganz alleine. Für die in der Landwirtschaft tätigen ArbeiterInnen, allen voran allein erziehenden Mütter, sind die Kosten hierfür zu hoch. Aufgrund dieser Situation wurde der pensionierte Lehrer Mr. Tsinagye vor ca. 18 Jahren gebeten, die Betreuung einiger kleiner Kinder zu übernehmen. Hieraus entwickelte sich St. Peter's International School.

Nachdem wir beschlossen hatten, die Schule zu unterstützen, entstand zunächst der Garten, dessen Erträge immer noch für das Mittagessen der Schüler verwertet werden.
2012 wurden die drei Volontärshütten gebaut.
Mit Spendengeldern, die zwei WAI-Mitglieder bei ihrem Besuch in Salaga im Februar 2013 mitbrachten, wurde ein Umbau begonnen. Das alte Haus wurde vergrößert. Ein besonders großer Raum für die 120 Krippenkinder entstand. Zwei weitere Räume wurden erweitert und die gesamte Bodenfläche zementiert. Durch diese Veränderung entstand ein Raum für die 8. Klasse im Schuljahr 2013/2014.

St. Peter's International School, wird zz. (2016) von ca. 600 Kindern besucht, die von 15 ständigen Lehrern bzw. Betreuern und 5 Fachlehrern stundenweise in 12 Klassenräumen unterrichtet werden. Die "Schule" umfasst 2 Gruppen der 1 - 3 -jährigen, 2 Kindergartengruppen: a) 3 - 4 jährige und b) 5 - 6 jährige. 6 Schulklassen der Primarstufe von Klasse 1 - 6 und 3 Klassen der Junior Secondary School (JSS), also Klasse 7 - 9.
Die private St. Peter's International School erhebt ein extrem geringes Schulgeld; sie wird staatlich nicht unterstützt. Hiervon werden sowohl Lehrer und Bücher als auch das tägliche Mittagessen der Schüler bezahlt. Mr. Tsinagye erwähnt, dass einigen besonders stark von Armut betroffenen Müttern selbst dieser kleine Betrag erlassen werden muss, da die Kinder sonst unbetreut blieben, bzw. sie überhaupt keine Schule besuchten. Hieraus resultiert die extrem geringe Entlohnung der Lehrer. Real erhalten sie Ghc 90,- /Monat = € 23.- monatlich). Das ist ein Taschengeld, vergleichbar mit ca. € 90,00 monatlich in Deutschland. Hierfür arbeiten sie ca. 40 Stunden/Woche.

Zur finanziellen Unterstützung der Lehrer z.B. durch Weihnachts- und Urlaubsgeld suchen wir dringend Sponsoren.

Trotz ärmlichster Bedingungen, kann die Schule sehr gute Erfolge vorweisen.

100% der JSS Schüler bestanden 2015 die Prüfung zur SSS (Senior Secondary School) (Die Ergebnisse von 2016 werden erst im Sept. bekannt); der Durchschnitt im District liegt bei 40 - 50%. Auch das Niveau des Primarschulzweigs ist im Vergleich zu den staatlichen Schulen wesentlich höher.
Um möglichst vielen SchülerInnen den Übergang zum College (SSS) zu ermöglichen, war der Ausbau der JSS (Klasse 7 - 9) absolut notwendig. Diesen Ausbau unterstützt die West-Afrika-Initiative finanziell intensiv.

Inzwischen helfen die ersten ehemaligen Schüler - nach erfolgreich beendeter Schullaufbahn - beim Unterrichten in der Primarstufe mit. Mehrere dieser Ehemaligen haben schon mit einem Hochschulstudium in Accra oder Tamale begonnen.

Durch den Besuch von St. Peter's International School wird Kindern und Jugendlichen der Region die Möglichkeit gegeben, eine höhere Bildungslaufbahn anzutreten (Studium etc.).
Bildung ist der Schlüssel zum Fortschritt und zur Entwicklung eines Landes bzw. einer Region. Das ist unser Ziel.

Seit 2013 unterstützen Volontäre, die durch die WAI vermittelt werden, St. Peter's durch freiwillige Arbeit.


Bilder von Elijah aus Salaga (29.06.2018):

"This are some pictures I took today while we were working on the school garden (field). Everyone was committed."


Unwetter in Salaga (26.04.2018):

Das Dach eines Schulgebäudes wurde vom Sturm abgedeckt. Das Dach vom Volontärsgebäude ebenfalls. Wir haben Geld geschickt. Alle Dächer sind wieder ok.


Neues aus Salaga (02.03.2018):

Bericht von Dagmars Besuch bei unserem Schulprojekt in Salaga, Nordghana

Nach einer 12-stündigen Nachtfahrt im modernen Reisebus von Accra nach Tamale, der Hauptstadt des Nordens, gings am Nachmittag weiter mit einem schrottreifen Bus nach Salaga. Während der ersten von zwei Reifenpannen erkundete ich zusammen mit Elijah, der mich in Tamale abgeholt hatte, ein typisches Dorf am Straßenrand. Einige Fulanis (Volk in mehreren Ländern Afrikas, die hauptsächlich mit Kühen, Milch, Käse etc. ihr Überleben sichern) spielten Oware, ein weit verbreitetes Strategie-Brettspiel.
Andere Dorfbewohner grüßten mich, die Weiße, freundlich. Kinder liefen hinter mir her "Obroni, Obroni!", das heißt "Weiße, Weiße!" Dieser Ruf sollte mich während der ganzen Zeit im Norden begleiten. In der Abenddämmerung erreichten wir Salaga und wurden von Kofi, dem Schulverwalter mit dem neuen Trycle abgeholt. Dieses konnte durch unsere Spenden aus Deutschland finanziert werden.

Ich war wie "high". Überglücklich, da zu sein, erleichtert und froh, endlich diese Stadt, unsere Schule, die Savanne wieder erleben zu dürfen. Froh, unter so lieben Menschen zu sein, gleichzeitig übermüdet, matt und überdreht durch die lange Fahrt!!!!

Die ersten 3 Tage übernachtete ich im TIMU Guesthouse, ganz in der Nähe der Schule. Ich wollte mich zunächst langsam dem Aufenthalt in der Schule annähern. Volontäre wohnen vom 1. Tag an in den Volontärshütten.
Es gibt drei Hütten auf dem Schulgelände. Zwei sind reine Schlafhütten für je eine bis zwei Personen. In der Dritten wird gekocht, gegessen, Besuch empfangen, gearbeitet, etc.

Ich wohnte in der mittleren.

Kreuz und quer durch die Rundhütte spannte ich eine Wäscheleine, über die ich meine Kleider, Tücher und T-shirts hängte.
Das Moskitonetz und "No Bite" ab 17.30 Uhr hielten alle Mücken und weiteres kleines Getier von mir ab.
Die sogenannte Studentenmatratze war gewöhnungsbedürftig hart. Nächstes Mal nehme ich eine selbstaufblasende Luftmatratze mit!
Gleich am ersten Tag nach meiner Ankunft trafen wir uns, um folgende Themen anzusprechen, die im Laufe meiner 14 Tage Zeit vertieft und zum Schluss der ganzen Elternschaft präsentiert wurden.

Hier eine kurze Zusammenfassung:
1. Neuigkeiten der Schule? Was läuft gut? Was nicht?
2. Wie kann die St. Peter's die eigenen Einnahmen steigern?
3. Hygieneprojekt
4. Wasserproblematik
5. Einen Verein (NGO) gründen

Zu 1. Große Dankbarkeit gegenüber der WAI (West-Afrika Initiative) für die Finanzierung des Trycles. In der Trockenzeit werden viele Kanister Wasser damit transportiert, um 500 Schüler mit Trinkwasser zu versorgen.
Der Drucker, der durch die Eltern einer Volontärin gespendet wurde, hat im letzten Schuljahr große Dienste geleistet. Leider muss er zur Reparatur nach Tamale. Die Schule hat dafür € 200,-erhalten.
Leider haben viele Lehrer die Schule verlassen. Neue sind gekommen, darunter auch ehemalige Schüler der Schule. Ein wichtiger Grund der häufigen Wechsel ist sicherlich das sehr geringe Gehalt, das eigentlich nur ein erhöhtes Taschengeld ist.

Zu 2. Wir besprachen die Möglichkeit, eine Schulfarm zu beginnen. Wie am Ende meines Aufenthalts durch die Elternschaft bestätigt, soll die Fläche hinter den Gebäuden in eine Farm umgewandelt werden. Diese ist etwas größer als ein Fußballfeld. Hier können Yams (Rübe, schmeckt ähnlich wie Kartoffel, mein Lieblingsgericht), Kassava (für Fufu) und weiteres angebaut werden. Durch diese Lebensmittel kann das Schulgeld für Essen reduziert werden und gleichzeitig das allgemeine aufgestockt werden. Hierdurch können die Lehrer etwas besser bezahlt werden.

Zur Realisierung beschlossen die Eltern einen Betrag von 5 GHCs (=1.-€) einmalig zu leisten. Mit diesem Geld wird die Mauer (hinten im Foto) etwas erhöht und im vorderen Bereich ein Zaun errichtet. Beide Maßnahmen sind notwendig um menschliche und tierische "Diebe" fernzuhalten.

Zu 3. Vor dem Zaun sollen zwei Toiletten für die Kleinsten errichtet werden. Diese Maßnahme bezahlt der Staat. Die Toiletten sind zwei Nachttopf ähnliche kleine Schüsseln ohne den unteren Boden.

Unsichtbar unter den "Nachttöpfen" wird eine tiefe Grube die Fäkalien auffangen und Flüssigkeit in die Erde leiten. Der staatliche Bezirksverantwortliche für Umwelt und Hygiene erschien zu unserer großen Überraschung direkt am nächsten Tag. Er und seine Kollegin teilten alle Schüler in zwei Gruppen. Sehr ausführlich und anschaulich erklärten sie die Notwendigkeit des Händewaschens, insbesondere nach dem Toilettengang. Mit einer einfachen Methode können sich nun alle Schüler ohne Hilfe selbst die Hände waschen. Durch einen Stock auf dem Boden, neigt sich der Kanister, wenn man darauf tritt. Wasser fließt aus einer kleinen Öffnung. Seife wird mit einem Seil befestigt und noch aufgehängt.

Zu 4. Der immer weiter sinkende Grundwasserspiegel ist im gesamten Norden Ghanas ein riesiges Problem. Ein Polytank verbunden mit "Rainharvesting" soll helfen. Diese Idee kann nur mit Mitteln von Entwicklungshilfeorganisationen in Angriff genommen werden (Bekannt ist, dass ein Eigenanteil der Kosten von der WAI übernommen werden muss. Da benötigen wir unbedingt Hilfe von Spendern).

Zu 5. Es würde unsere gemeinsame Arbeit sehr erleichtern, wenn die Schule eine NGO aus sich heraus bilden könnte. Die Visakosten werden immer teurer. Wir reisen alle als Touristen ein. Vergünstigungen beim Zoll wären dann möglich. Z.B. falls wir noch einmal einen Container schicken wollen. Hierum muss sich die Schule selbst kümmern.

Nach dem aufregenden Besuch des Hygienebeauftragten, konnte ich endlich die Schüler in ihren Klassen begrüßen, Kulis, Blei- und Buntstifte verteilen. Jeweils ein Junge und ein Mädchen halfen dabei. So musste ich nicht selbst über die viel zu eng stehenden Tische und Bänke klettern.

Ich begann bei den Kleinsten, den 2-3jährigen und bei den Kindergarten-kindern. Sie leben hinter dem verschlossenen Tor. So wird verhindert, dass sie ihre Umgebung selbstständig erkunden. Neben den Gefahren einer Straße könnten ihnen Skorpione und sogar giftige Schlangen begegnen.

In der Mitte des Innenhofs steht der Brunnen, der auch durch Leitungswasser gespeist wird.

Natürlich wurde ich mit "Obroni, Obroni" begrüßt. Viele Hände griffen nach mir. Obroni anfassen lag im Trend, leider teilweise auch mit Essen verschmierten Händen. In den Räumen wurde es dank der Betreuerinnen ruhiger.
Dieses Gebäude rechts unten haben Spender 2016 und 2017 finanziert. Es sind drei Klassen mit Ornamentfenstern auf beiden Seiten, die für frische Luft sorgen. Es gibt keine Ventilatoren.
Die Schüler arbeiten unter den Wellblechdächern auch bei heißen Temperaturen.
Wenn es gar zu heiß ist, wird der Unterricht unter einem Baum fortgesetzt.




Die Klasse 5 war gerade dabei, einen Text von der Tafel abzuschreiben. Hier fehlten Bänke!!
Meine Freundin Traudel hatte "Etwas für die Kinder" gesammelt. Wir ließen davon 5 Schulbänke mit je 2-3 Plätzen und 2 Langbänke für die ganz Kleinen.
Kofi (der Schulverwalter) achtete dieses Mal darauf, dass gutes Holz verwendet wurde. Es wurde zusätzlich nach der Anfertigung beidseitig gestrichen.

Während meines Rundgangs bat ich die Lehrer festzustellen, wie viele Tische und Stühle repariert werden müssen. Mit der beachtlichen Zahl von 65 Teilen beschäftigte sich in den nächsten Tagen ein Schreiner.

Scheinbar sind die Holzwürmer im warmen Klima besonders aktiv. Außerdem war das Holz der älteren Möbel zu weich. Hoffentlich halten die Neuen länger!!!!

Mein Tag begann morgens um 6 Uhr. Als erstes genoss ich in der Badezimmerabteilung eine kühle Eimerdusche unter freiem Himmel. Das regt den Kreislauf an, macht fit, erfrischt. Das Wasser aus dem großen Kanister im "Wohnzimmer" ist morgens immer noch ca. 25 ° warm.
Ab 6.45 Uhr kommen die ersten Schüler. Um diese Zeit sollte ich das Badezimmer verlassen haben, um nicht von den Kleinsten überrascht zu werden, die vielleicht gerne sofort ihr Obroni sehen wollten, dabei ohne zu zögern unseren kleinen Hof betreten könnten, möglicher Weise das schützende Tuch der Badezimmervorrichtung mal kurz zur Seite schieben, d.h. fallen lassen.

Danach folgte ein gemütlicher Teil des Morgens: Tee kochen, Haferflocken (Import aus Deutschland, gibt's bei C90) mit frisch gerösteten Erdnüssen, das Ganze mit Milchpulver (glaube von Nesté) mischen und mit heißem Wasser übergießen.

Dazu noch süße Bananen - welch ein Frühstücksgenuss! Während dieser Zeit las ich auch in Ruhe meine Mails.
Peter aus meiner Trommelgruppe hatte in seinem Netzwerk um Unterstützung für unser Projekt gebeten. Jetzt bekam ich eine Anfrage "Patenkinder gesucht".
Eigentlich wollten wir keine Paten, aber dann wurde mir berichtet, dass einige Eltern das Schulgeld (von 70.- GHC für 3 Monate = € 24.-) für Ihre Kinder einfach nicht aufbringen können.

Darunter die sehr intelligente Zainab der Klasse 8 und deren geistig behinderte Schwester, 10 Jahre, die jetzt zu Hause bleiben müsse. Das tat weh!!!
Zwar gibt es für dieses Mädchen keinen ausgebildeten Lehrer weit und breit, aber ab jetzt zu Hause bleiben? war das die Alternative?????
Sofort bat ich Zainab, zu mir zu kommen und veranlasste, dass Shamima und ihre Mutter mich am nächsten Tag besuchten.
Für Zainab, Shamima und Harudia, eine Vollwaise, die bei ihrer total verarmten Großtante lebt, wird ab jetzt gesorgt werden. Andere Kinder warten noch auf Unterstützung.

Melden Sie sich, wenn Sie Pate werden wollen. Mit Ihrem Geld wird dem Kind geholfen (Schulgeld) und gleichzeitig der Schule. Bildung ist der Schlüssel zur weiteren Entwicklung des Schülers wie auch der Region und des Landes. Persönlicher Briefkontakt mit Patenkindern ist möglich, weil viele Volontäre in einer Klinik, ganz in der Nähe arbeiten.

St. Peter's International School ist zwar eine der ärmsten, jedoch leistungsstärksten Schulen in der gesamten Region, deshalb sehr beliebt. Es ist eine Privatschule ohne staatliche Unterstützung. Von der Krabbelgruppe an lernen die Kinder u.a. Englisch, die Kolonialsprache von ganz Ghana. Das ist für die Schüler äußerst vorteilhaft.

Zurzeit besuchen ca. 500 Schüler St. Peter's. Die Examina nach Klasse 6 werden von den meisten und nach Klasse 9 immer von allen bestanden.
Einige Lehrer, die meist kostenlos arbeiten, geben der gesamten Klasse 9 abends zusätzlichen Unterricht. Es wird organisiert, dass auch die Mädchen teilnehmen können. Abends werden sie von je 2 Jungens nach Hause gebracht.

Ein Pfingstcamp (zum Lernen, aber auch Freizeit gestalten und gemeinsam kochen etc.) wird regelmäßig organisiert. Die Schüler lieben ihre studentischen Lehrer und manche kommen später selbst als Lehrer zurück.

Für diese besonders aktiven Lehrer suchen wir Unterstützer, d.h. Paten. Sie sind 18 bis 22 Jahre alt. Manche möchten in den Schulferien die 3-jährige externe Lehrerausbildung beginnen. Für diese haben wir finanzielle Unterstützung zugesagt.
Besser wenig, als nichts! Die externe 3-jährige Ausbildung kostet einige Hundert Euro. Die Studenten können danach in staatlichen Schulen eingestellt werden, wo sie ein akzeptables Gehalt erhalten. Unser Ziel ist es, die Schule so weit zu entwickeln, dass die Lehrer perspektivisch auch in St. Peter's ein akzeptables Gehalt erhalten.
Hier rechts, Peter, der vor 21 Jahren die Schule gründete. Auf seinem Schoß sitzt Angel, Kofis Tochter, seine Enkelin.

Meine 14 Tage waren schnell vorbei. Das Klima im Februar mittags von 36 bis 40° im Schatten. Wir spendeten deshalb die Erneuerung des Schattenunterstandes (siehe unten). Unter der sich neben der Schulverwaltung kleine Kinder und Fahrräder drängen.

Zum Schluss noch einige Fotos:

Studenten lernen nachts im Licht unserer Schule (links). Lehrer im Freitagslook, Spende von Medaix (rechts).

Eine Mutter bringt ihre Kinder zur Schule. Manchmal haben neben dem Fahrer 5 Kinder Platz auf dem Motorad.

Hier bringen Schüler nachts die neuen Materialien für den Schattenunterstand.
Die Schüler der 9. Klasse sind sehr hilfsbereit. Nachts schliefen 2 Schüler in der 2. Schlafhütte, damit ich nicht allein war (außer dem Nachtwächter).

Felix kann neben Kofi als Einziger auch das Trycle fahren. Morgens verließ er die Schlafhütte bereits um 5 Uhr, um bei seinem Opa zu fegen und Geschirr zu waschen. Am Wochenende wusch er sowohl seine Wäsche, als auch die des Opas.

Hier wird das Schulessen gekocht. Manchmal gibt es Yam, manchmal Reis, oft gekochte oder gegrillte Kochbananen. Die mag ich besonders gern.
Dazu immer eine scharfe Tomatensauce mit Zwiebeln. Man gewöhnt sich an die Schärfe.

Nafisa ist Moslemin, Kofi ist Christ. Oft sträuben sich noch einige Familienmitglieder aber Ehen zwischen beiden Religionen ist immer häufiger. In Salaga sind ca. 80 % der Bevölkerung Muslime.

Sie freuen sich auf neue Volontäre. Das Alter ist egal, aber eine stabile Gesundheit unbedingt erforderlich.
Interessenten wenden sich bitte an:

West-Afrika Initiative, wai-aachen.de oder an wai-aachen@gmx.net.
Sie können auch einfach anrufen: 01575-1463384

Wir freuen uns über ihr Interesse.
Bericht: Dagmar Vogeler-Yildirim (Vorsitzende der WAI)
Aachen, den 25.2.2018

Die neueste Errungeschaft in Salaga (25.10.2017):

Die Spenden haben ihren Weg nach Salaga gefunden. Josy hat fleißig Bilder des neuen Trycles geschossen.

Mehr Bilder gibt es hier.


Neue Nachrichten aus Salaga (26.07.2017):

Nach etwas längerer Zeit gibt es wieder tolle Neuigkeiten aus Salaga:

Die 3. Klasse des Gebäudes der Junior High School wurde inzwischen eingeweiht. Wir sind glücklich darüber. Jetzt muss noch eine Terasse angelegt und Strom dorthin verlegt werden.


Nachrichten von Elijah (1.2.2017):

"Memories.Giving a face uplift to the volunteers hat and some pictures of our appreciation for the jerseys that west afrika initiative gave us.we are indeed grateful for the support."


Info vom 12.8.2016:

Der 2. Schulraum des neuen Gebäudes ist fast fertig. Hier werden gerade die neuen "Fenster" eingesetzt.


Info vom 01.8.2016:

Peter ist wieder (fast) gesund nach seinem Unfall. Hier beobachtet er die Arbeiten des Baus der 2. Klasse.


Nachrichten aus Salaga von Elijah, Lehrer in Ausbildung, die uns vor ein paar Tagen erreichte (06.05.2016):

"We are currently trying to camp the JSS 3 students (Das ist die Klasse 9) so as to effectively prepare them for their final exame BECE in June. I am on a short vacation and teaching them every day. I promise to give my best and make our school if not the best of all but one of the topmost best. Greetings"

Infos vom 13.04.2016:

1. Gleich am ersten Tag nach der Ankunft von Karin und Dagmar am 6. März, feierte Ghana seinen Unabhängigkeitstag. Alle Schulen aus Salaga beteiligen sich daran. In Salaga maschierten unsere 2 Volontäre mit unseren Schülern und Lehrern zum großen Erstaunen der Bevölkerung mit. Die Schule erhielt überwältigenden Beifall.
2. Die Klasse Primary 4 ist in das neue Gebäude als erste eingezogen. Durch die luftigen Steine in den Seitenwänden wird für ein bisschen Kühlung bei den meist sehr warmen Temperaturen gesorgt. Während unseres letzten Aufenthaltes im März 2016 wurde Sand für den weiteren Ausbau geliefert. Hoffen wir, dass im Sommer die nächste Klasse fertig wird. Für den dritten Raum fehlen uns noch Spenden - der muss leider noch warten.
3. Leider wurde der Gründer unserer Schule in Salaga bei einem Busunglück ziemlich verletzt. Inzwischen geht es ihm zwar schon besser, aber es wird noch eine Weile dauern, bis er wieder richtig fit ist. Auf der gleichen Fahrt wurden auch unsere Vorsitzende und deren Freundin verletzt. Beide erholen sich allmählich.


Info vom 04.01.2016:

Der 1. Klassenraum der Senior Secondary School ist schon fertig!! Jetzt brauchen wir noch ein paar kleine Spenden, um die Räume zwei und drei fertig zu stellen.

Info vom 03.12.2015:

Spenden aus Deutschland in Salaga angekommen:
Wir haben insgesamt 12 Kartons mit Schulmaterial, Trikots, Taschen etc. und ein Zelt nach Salaga gesendet.
Allen Beteiligten: ganz herzlichen Dank für eure Spenden !!!!!!!!!!!!!!!


Info vom 15.11.2015:

Erfolg in St. Peter´s International School:
Am 14.11.2015 habe ich die neusten Nachrichten aus unserer Schule in Salaga erhalten.
Alle Schüler der ehemaligen 9. Klasse haben die Prüfung bestanden und können jetzt mit der SSS ihren Weg zum Abitur beginnen (sofern ihre Eltern das bezahlen können). Auch die Prüfungen der ehemaligen Klasse 6 sind super gut ausgefallen. Unsere Schule ist die zweitbeste der Region.

Wir sind mächtig stolz!!! .... und jeder, der mitgeholfen hat, sollte es auch sein.

Helft bitte mit, neue Freunde, Volontäre, Sponsoren zu finden. Unsere Schule hat es wirklich verdient.

Liebe Leute:
Alle Parteien sprechen davon, Flüchtlinge in Europa zu verhindern, indem man in den Herkunftsländern hilft. Wir tun es bereits, denn was ist wichtiger als Bildung!

Salaga im Februar 2013

Mit Spendengeldern, die zwei WAI-Mitglieder bei ihrem Besuch in Salaga im Februar 2013 mitbrachten, wurde ein Umbau begonnen. Das alte Haus wurde vergrößert. Ein besonders großer Raum für die 120 Krippenkinder entstand. Zwei weitere Räume wurden erweitert und die gesamte Bodenfläche zementiert. Durch diese Veränderung entstand ein Raum für die 8. Klasse im Schuljahr 2013/2014. Der Anbau für die Klasse 9 ist bereits in Planung. Er muss bis zum September 2014 realisiert werden.

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